Tag 2 Stand ganz im Zeichen des Madritschjoch. Eines der höchst gelegenen, mit dem MTB passierbaren Joch der Alpen. Schwierige Passagen, Hochtragen auf 3123 Meter, dünne Luft, all das wollte erstmal gemeister werden. Somit starteten wir mit dem Shuttel von Prad in Richtung Sulden. Dort beförderte uns die Bahn nochmals an die Bergstation der Suldenbahn. Dort angekommen heißt es „Blick nach links“ … „ah, da geht’s hoch“. Also nochmals ca. 1 Stunde bis zum Joch hoch. Entweder treten oder schieben….

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Ist man dann erstmal oben angekommen, eröffnet sich der Blick auf der anderen Seite runter Richtung Zufall Hütte und den dahinter gelegenen Wasserfall, der im Übrigen zumeist aus Schmelzwasser gespeist wird. Der Weg dorthin war heute unser Ziel. Im oberen Bereich, die ersten 20 Meter sicher nichts für ungeübte Biker. Wer hier nicht sicher auf seinem Rad sitzt, steigt lieber ab. Macht aber nichts, denn das wirkliche „Schmankerl“ kommt ja noch…. und wie ! Arbeiteten wir uns erstmal die ersten 200 HM durch die Spitzkehren, erwartete uns danach ein wirklicher FLOW Trail. Perfekt zum Surfen, ständig mehrere Linien zur Auswahl, nie zu schwer, nie zu langweilig. Sicher eines der Oberhighlights in den Alpen. Aber seht selbst…

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Ziemlich geflashed kamen wir an der Zufall Hütte an, wo es, ratet mal, natürlich, erstmal darum ging, die Akkus auf zu laden – natürlich nicht die von unseren Bikes, hier gabs nämlich keine, sondern die in den Beinen ! Toll gelegen bei guten Wetter genossen wir also hier Pfannkuchensuppe und Spaghetti Carbonara plus einen kleinen Kaffee, bevors weiter Richtung Martell ging.

Nach der Hütte bietet sich noch ein spaßiger, teils etwas verblockter Trail an, der an der rechten Talseite hinab Richtung Staudamm des Lago Gioveretto führt. Und wie es der „Zufall“ so will, wurden wir direkt Teil der Einfangaktion einer lokalen Ziegenhirtin, der ihre Ziegen kurzerhand ausgebüchst sind.

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Am Staudamm endete dann die Toure, da es bisher leider keine wirkliche Trailalternative runter Richtung Martell gibt. Ab Martell gibt es wieder diverse Möglichkeiten, verbunden mit Höhenmeter treten oder einem sogenannten „Burgtrail“. Wir entschieden uns allerdings dafür, direkt runter nach Goldrain zu rollen und dort im Vis-a-Vis das wohlverdiente Bierchen zu uns zu nehmen. Ganz motivierte der Gruppe sind dann noch einmal von Latsch mit der Bahn nach oben geshuttled um dort den Chill & Sunny Benny Trail zu fahren, was dann wirklich ein toller und gelungener Abschluss dieses Monstertages war. Perfekte Trails bei – wieder – super tollem Wetter.

Vielen Dank an Mike von Surfing Trails Together für den Bericht und Arnau &  Susanne Jünginger für die wundervollen Fotos

Bilder: © Susanne Jünginger

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