Maxxis Shorty – Mehr als ein Trailreifen

Der Maxxis Shorty ist sicher keine Neuheit und steht seit seiner Veröffentlichung im Schatten des allgegenwertigem Maxxis Minion. Geschaffen für Nässe, losen Untergrund und genau jene Momente, in denen man das Quentchen mehr an Traktion benötigt.

Den Maxxis Shorty gibt es sowohl als Downhill Version mit einer Dual-Ply Seitenwand aber auch mit einer leichteren Karkasse für Enduro und Trailriding. Zudem bietet Maxxis beim Shorty eine Hülle und Fülle an verschiedenen Versionen vom Maxxis Shorty. In insgesamt 13 verschiedenen Versionen werden alle Laufradgrößen bespielt. Zudem Gibt es den Shorty als Drahtversion für Downhill und als Tubelessversion. In unserem Test hatten wir den Shorty in der Exo TR version mit der 3C Maxx Terra Mischung am Start.

Kleine Maxxis Reifenkunde

Karkassen

  • Tubeless Ready EXO (TR EXO): Zuverlässige Karkasse, gut für Trail Touren, nicht sonderlich schwer.
  • Double Down (DD) Extra robuste Karkasse angelehnt an die Downhill-Karkasse, dabei aber leichter. Ideal für Enduro Racing und sehr steinige Trails.
  • Wide Trail Casing (WT) Speziell für breite Felgen (>= 30 mm innere Breite) optimiertes Profillayout damit die Stollen nicht zu eckig stehen. WT-Reifen sind sowohl mit EXO als auch mit Double Down Karkasse erhältlich.

Mehr zu den Karkassen erfahrt Ihr hier

Gummimischungen

  • 3C MaxTerra: Guter Kompromiss aus hohem Grip und geringen Rollwiderstand für den Enduro Einsatz.
  • 3C MaxxSpeed Fokus mehr auf geringen Rollwiderstand als bei MAXX TERRA. Dennoch weiche Seitenstollen für zuverlässigen Grip.
  • 3C MaxxGrip Downhillmischung für maximale Traktion und hohen Grip. Dafür höherer Verschleiß und mehr Rollwiderstand.

Erster Eindruck und Montage des Maxxis Shorty

Der Maxxis Shorty ist gemacht für nassen, losen oder matschigen Untergrund. In unserem Test hatten wir den Shorty als 27,5er  als WT mit der EXO TR Karkasse und 3C Maxx Terra Mischung. Die WT Version sollte optimal mit den breiten W35 Felgen von Syntace kooperieren.

Schon die Montage ging extrem leicht von der Hand. Ohne Probleme ließ sich der Pneu auf die Felge ziehen und eine Standpumpe langte, um den Reifen ins Felgenhorn zu pressen. Perfekte Tubeless Bedingungen sind also gegeben. Denn auch mit einer minimalen Befüllung mit Dichtmilch konnten wir sehr gute Ergebnisse erzielen und der Reifen bliebt schon beim ersten Mal direkt dicht.

Das offene Profil mit der welchen Gummimischung lassen schon erahnen welchen Grip der Maxxis Shorty auf den Trail bringen mag.

Breite Schulterstollen flankieren ein sehr offenes Profil, dass gut Selbstreinigungseigenschaften verspricht. Maxxis hat hierbei auf kleinere Stollen verzichtet so dass sich der Reifen gut in den Untergrund graben kann. Die Seitenstollen sind alternierend versetzt, so dass an jeder Stelle genug Freie Fläche bleibt.

Die Mittelstollen folgen einem X-förmigen Muster. Je zwei stollen sind mal näher mal weiter entfernt. Maxxis hat beim Shorty konsequent auf eine Anschrägung der stollen verzichtet. Stattdessen sind die Mittelstollen nur leicht geschlitzt. Wer es etwas Grippiger braucht, kann diesen Schlitz erweitern.

Trailcheck: Maxxis Shorty

Die Reifenwahl ist ja immer so ein Ding für sich. Jeder hat seine Lieblinge mit denen man die besten Erfahrungen gemacht hat. Ausser an diversen Testbikes, war ich bisher nie mit einer Maxxis Kombi unterwegs.

Im Test war der Maxxis Shorty mein Frontreifen während im Heck der Maxxis Aggressor (Test folgt) sitzt. Nachdem mir auf nassem Laub das Vorderrad weggerutscht war, suchte ich etwas mit mehr Halt in den Kurven.

Wenn es dem Shorty an einem nicht mangelt, dann ist es Grip. Neben den Dortmunder Trails gab es diesen Sommer auch genügend Anlässe den Shorty im Bikepark auszuführen.

Spätestens als die 2te Hitzewelle über Deutschland rollte, dachte ich, dass ich mit dem falschen Reifen in die Saison gegangen bin. Trockener und staubiger, manchmal harter Boden. Wenig Matsch aber viel Staub. Überraschenderweise überzeugte der Shorty genau in diesen Disziplinen mit enormem Grip.

Auf den staubigen Strecken der Scott Enduro Series in Willingen musste der Reifen das erste mal ran. Mit Bravur! Am Ende des Tages spuckte Strava eine neue persönliche Bestzeit aus.

Fazit Maxxis Shorty

Vertrauen! Der Reifen schafft Vertrauen. Denn die breiten Stollen führen das Bike noch präziser um Wurzeln und Steine als ich es vorher gekannt habe. Aus persönlicher Sicht muss ich sagen: Man traut sich mehr zu, weil das vertrauen in die Kontrolle gegeben ist. Ein wirklich guter Enduro-Allround Reifen.

Sicher: Einen Nässetest hat er nicht bekommen. Aber wie sollte das diesen Sommer auch möglich gewesen sein? 😉


Pro

  • Richtig guter Grip
  • Gewicht (im Vergleich zu anderen EN Reifen)
  • Haltbarkeit

Contra

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