Elfi Graf sang einst „Zuhaus ist es am schönsten“. Aus jenem Grund führte es Mike und seine Freundin Isabella in den Bayrischen Wald. Das zuhause neu entdecken. 

Wir waren für 2 Tage dort. Der Bayerische Wald oder Bayerwald ist ein etwa 100 km langes und bis 1456 m ü. NHN hohes Mittelgebirge an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien.

Wir wollten dort einfache Touren im 500 – 700 HM Bereich fahren. Bergab sollten es vorallem flowige Lines zum easy absurfen sein, ohne technische Schwierigkeiten, dafür mit teilweise pedalierendem Vortrieb. Und genau das fanden wir dort.

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Gestartet sind wir am Morgen gegen 8 Uhr in Deggendorf. Es ging über insgesamt 25 KM und 740 HM Richtung Breitenauer Riegel und von dort auf der anderen Seite wieder runter Richtung Deggendorf. Der Uphill ist Anfangs noch etwas „zach“, lässt aber glücklicherweise dann stets nach. Oben erwarten einen schöne Karrenwege und Trails, im Mittelteil richtige „Surf-Lines“, die einem wirklich ein Grinsen ins Gesicht zauberen…
Immer wieder kommt man an tollen Aussichtspunkten auf Deggendorf und Umgebung vorbei. Hier lohnt es sich definitiv stehen zu bleiben und den Ausblick zu genießen.

Am Nachmittag ging es dann nach Rettenbach bei Sankt Engelmar. Dort waren wir eine Nacht im Gut Schmelmerhof stationiert. Sicher nicht die günstigste Biker-Alternative. Aber für eine Nacht mit großartiger Terasse, toller Biergarten + Bayerischer Spezialitäten Karte, dazu Whirlpool, Pool, Sauna und Dampfbad schon sehr verlockend 😉 Von Rettenbach aus starteten wir dann auf unsere 2. Tour.

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Über 21 KM und 500 HM ging es über den Mühlgraben Weg wieder zurück nach Rettenbach. Über die Skipiste am Predigtstuhl ging es am Knogl entlang Richtung Ödwies. Landschaftlich spätestens ab Ödwies ein totaler Traum. Schöne Lichtungen mit butterweichen S0 Trails. Hier muss allerdings im ersten Viertel teils getreten werden, da es ca. 1 KM eben entlang geht. Aber auch hier wieder.

Ab der Hälfte taucht der Weg schön flowig immer an einem wunderbaren Bach entlang tiefer in den Wald ein. Wunderschöne Natur und ein Wald, der uns teils ans Vinschgau erinnerte. Wir waren beide richtig begeistert von der Natur ! Ein absoluter Genuss in jeder Hinsicht. Der Trail endet dann am Kloster Kostenz. Von dort aus heißt´s dann noch mal knapp 100 HM wieder hoch nach Rettenbach kurbeln.

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Dort dann nach guten 40 KM und über 1000 HM in den Whirlpool gehen zu dürfen ist ein würdiger Abschluss dieses Tages gewesen. Meine Freundin als Anfängerin ( fährt seit 2 Monaten MTB ) war Fahrtechnisch Bergab überhaupt nicht überfordert. Bergauf empfand sie´s teils anstrengend, teils als angenehme Belastung. Wir können diese Gegend daher schon jetzt allen empfehlen, die neu im MTB Sport sind und auf einfachen Trails und passablen Uphills reinschnuppern / üben wollen.

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Tag 2 startet für uns nach einem super Frühstück in Bodenmais. Ziel war es im westlichen Bereich vor´m großen Arber auf den Heugstatt ( 1262 M. ) zu fahren / tragen. Ja tragen. Mit einem Anfänger. Es sind ca. 60 HM auf einem Wiesenweg – dauert rund 20 Min gemütlich. Es war eine gute Gelegenheit, Isabella auch mal zu zeigen, wie man ein Rad trägt. Und auch das konnte sie super bewältigen.

Die Tour erstreckt sich über 20 KM und 740 HM. Wir haben incl. Pausen 2:58 Std. gebraucht. Oben angekommen hat man nicht nur eine spektakuläre Aussicht in Richtung Arnbruck & Viechtach sondern wird auch, wenn man aufmerksam sucht, einen Geocache finden 😉 Wenn ihr wollt, legt ihr eine Sache rein und nehmt eine andere Sache raus. Vergesst aber nicht, euch in s Logbuch einzutragen. Von oben aus starteten wir dann in den Trail der auf der westlichen Seite wieder zurück nach Bodenmais führt.

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Hier warten über 11 KM einfachster S0-S1 Trail. Allerdings muss man auch dazu sagen, das man zwischenzeitlich ca. 4 KM geradeaus pedalieren muss. Entweder auch auf dem Trail – Alternativ gehts aber auch easy über einen Waldweg nebenher. Unten dann nochmal schönester Flow auf schmalen Waldpfaden. Macht wirklich Spaß, ist aber auch anstrengend, da hier und da auch pedaliert werden muss. Alles in Allem aber wieder eine wahnsinnig schöne Tour inclusive Blick auf den Großen Arber !

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Wir können das Revier, die Gegend und auch vorallem die Menschen nur wärmstens empfehlen. Wir wurden ausnahmslose von JEDEM Wanderer gegrüßt. Bitte respektiert das und verhaltet euch auf dem Trail entsprechend. Hier gilt es was zu erhalten, was leider nicht immer selbstverständlich ist.

Wir werden sicher wieder kommen. Eventuell fahren wir doch mal eine ‪#‎STTour‬ dort. Ich bin mir sicher, das gerade Anfänger oder Quereinsteiger ins Thema Trailfahren dort voll auf Ihre Kosten kommen. Spezieller Dank geht auch nochmal raus an alle, die mir so zahlreiche Tipps gegeben haben. Allen voran die Jungs von den woidridern – des waren sau coole Sachan, was ihr mir da geschickt habt ! Beim nächsten mal dann die „sportlicheren“ Sachan 😉

Wir sehen uns aufm Trail…machts as guad derweil.
Mike

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