Anfang

Wie lässt sich eine Abfahrt mit Santa Cruz Nomad am ehesten beschreiben? Ein Ritt auf einer Kanonenkugel? Nein! Oder ein Bungeejump? Vielleicht! Aber egal welche Vergleiche man auch anstrebt, das Nomad macht vor allem eins: Es setzt Adrenalin frei!

Santa Cruz ist wohl eines der prestigeträchtigsten Unternehmen der Bikebranche. 2014 wurde das Nomad komplett neu designed und überarbeitet. Herausgekommen ist eine 165mm Federweg Maschine die ohne Frage das Herz eines jeden Mountainbikers höher schlagen lässt. Wir hatten das Santa Cruz Nomad im Test

Erster Eindruck des Santa Cruz Nomad

Bei vielen ist es Liebe auf den ersten Blick. Die 2015 überarbeitete Geometrie des Santa Cruz Nomad bringt einen längeren Hauptrahmen und einen extrem flachen Lenkwinkel mit sich. Es ist der bekannte Wolf im Schafspelz. Ein all you can ride Bike, inspiriert von der Geometrie und des Einsatzgebietes des Santa Cruz v10. Trotz des langen Radstandes kommt das Rad auf nur 433mm lange Kettenstreben. Leider ist man beim Reach immer noch etwas „kurz“ dran – gerade im Vergleich zu anderen Konkurrenten aus der Oberklasse bietet Santa Cruz einen sehr kurzen Reach.

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Santa Cruz bleibt seiner neuen Form und Designsprache treu. Minimalistische Linienführung ohne viel Schnickschnack. Der Buckel am Oberrohr weicht einer Geraden und der Sitzdom wird deutlich tiefer. Das sorgt für ein aggressives, aber durchaus stimmiges Gesamtbild.

Neben diversen Setup Möglichkeiten von 1×11 bis hin zur neuen SRAM Eagle stehen dem zahlungswilligen Kunden auch zwei Farbdesigns zur Verfügung. Eine Carbon Raw Farbkombination und eine auffällige Farbkombi, in unserem Fall die Emerald/Yellow Version. Freunde von Mattschwarzen Stealth Bikes werden allerdings enttäuscht werden. Jede Farbkombination wird es im Produktzyklus nur ein einziges Mal geben. Eine ungewollte Limited Edition jedes Jahrgangs.

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Rahmen

Bei Santa Cruz macht man keine halben Sachen. So auch beim Santa Cruz Nomad. Das Rad schreit förmlich, dass es bergab getrieben werden möchte. Bewusst verzichtet Santa Cruz beim Nomad (teilweise) auf eine innenliegende Zugführung um den Wartungsstress zu optimieren. Ein weiterer Grund an dem man sieht, dass das Santa Cruz Nomad auf den harten Einsatz ausgelegt ist und kein Bike ist, mit dem man nur zur Eisdiele fährt.

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Bei den Innenliegenden Zügen für Reverb und Hinterradbremse hat sich Santa Cruz ein sehr interessantes System ausgedacht. Um nerviges Klappern zu vermeiden sind an den Aussenkanten des Unterrohres extra Innenrohre geschaffen worden die als Zugführungen dienen. So wird es vermieden, dass das Bike in seinem Einsatzgebiet nervige Geräusche von sich gibt.

Sauber und einfach werden die Leitungen für Schaltwerk und Bremse an den Seiten des Sitzrohres vorbeigeführt. In Sachen Verarbeitung macht niemand Santa Cruz so schnell etwas vor. Die „Schwarzen“ Decals sind Carbon im Raw look, kombiniert mit dem Emerald ein wahrer Hingucker. Mit noch keinem Bike wurde man so oft im Park oder in unserem Falle, auf dem Bike Festival in Willingen, von anderen Fahrern angesprochen.

Das Fahrwerk

Als eines der wenigen Räder am Markt bietet das Santa Cruz Nomad satte 165mm Federweg im Heck und wird mit dem VPP Hinterbaukinematik angesteuert. VPP ist die Abkürzung für Virtual Pivot Point, was so viel wie „Virtueller Drehpunkt“ bedeutet.

Der Hinterbau dreht sich nicht um ein Hauptlager, sondern um einen imaginären Drehpunkt. Machbar wird dies durch zwei Gelenke kurz hinter der Tretlagachse und zwei Lagerpunkte an der Dämpferanlenkung. So reduziert sich das Wippen beim pedalieren auf ein kaum merkbares Minimum.

Santa Cruz kombiniert in der X01 Ausstattung den VPP Hinterbau mit einem Rockshox Monarch Plus RC3 Debonair.

In der Front arbeitete bei unserem Testbike eine Rock Shox Pike RCT3.

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Antrieb

Beim Santa Cruz Nomad vertraut man auf Bewehrtes. Das heißt für den Fahrer er bekommt eine SRAM X01 Getriebe mit in Kombination mit einer RaceFace Turbine Kurbel und der beliebten e-Thirteen Kettenführung.

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Bremsen

SRAM wohin das Auge blickt. Neben dem Antriebstrang, der 150mm Reverb und dem Rock Shox Fahrwerk sind auch die Bremsen aus Schweinfurt. Mit den Guide RSC Bremsen waren wir mehr als zufrieden. Sanft dosierbar und mit ordentlich Wumms.

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  • froodbowl

    abosultes Traumbike <3 <3 <3

  • EagleBeast

    Testet mal bitte das YT Capra al Comp 1 🙂

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